Du interessierst dich für einen MBSR-Kurs und möchtest wissen, ob er zu dir passt? Hier findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Ablauf, Inhalte, Voraussetzungen und Teilnahmebedingungen. Wenn du darüber hinaus etwas wissen möchtest, melde dich gerne persönlich bei mir.

Antworten auf häufig gestellte Fragen
Es kommt immer wieder vor, dass Teilnehmende an einem der Termine keine Zeit finden, zu kommen. Eine kontinuierliche Anwesenheit an allen Terminen ist wünschenswert, aber alle von uns werden einmal krank oder haben wichtige Verpflichtungen wahrzunehmen. Du solltest in jedem Fall zum ersten Termin kommen, da hier die Gruppe das erste Mal zusammen kommt und die gemeinsame Reise beginnt.
Wenn du jetzt schon weist, dass du an mehr als 2 Terminen fehlen wirst, würde ich von einer Teilnahme eher abraten und einen günstigeren Zeitpunkt für den Kurs abwarten. Ansonsten kannst du die versäumten Inhalte einer Einheit nachlesen und alle neuen Übungen dennoch praktizieren. Ich informiere dich über alles, was wichtig ist und du hast in der nächsten Kurseinheit die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Sämtliche Meditationen wurden von mir aufgenommen und können von dir abgespielt werden. Damit steht einer kontinuierlichen Praxis nichts im Wege.
Nichts – ich stelle Sitzkissen, Meditationsbänke, Yogamatten, Decken und Kissen bereit. Eine Trinkflasche ist empfehlenswert, da keine offenen Getränke erlaubt sind. Umkleidemöglichkeiten sind vorhanden.
Du erhältst ein digitales Kurshandbuch (PDF) mit Übungsanleitungen, Tagebuchvorlagen und vertiefenden Texten. Alle Meditationen und Yogaübungen sind als Audio-Dateien verfügbar – die Download-Links bekommst du am ersten Kursabend.
Ja – die tägliche Praxis ist zentral für deine Erfahrung. Nur durch regelmäßiges Üben wirst du erkennen, wie Stress entsteht und wie du damit umgehen kannst. Es wird Tage geben, an denen dir das Üben leicht fällt – und solche, an denen du keine Lust hast. Das ist normal.
Diese 8 Wochen können einen großen Unterschied für dein Leben nach dem Kurs bedeuten. Daher ist es wichtig, eine innere Verpflichtung einzugehen, diese Zeit auch wirklich zu nützen und die vorgeschlagenen Übungen durchzuführen.
Du wirst Zeiten erleben, wo dir das Üben leicht fällt, genauso wie solche, wo du keine Lust hast. Wie Jon Kabat-Zinn sagt: “Fucking doing it” – einfach machen. Geduld und Ausdauer sind Teil der Achtsamkeitspraxis.
In der Regel sind etwa 8 Teilnehmer:innen dabei. Die Gruppengröße kann leicht variieren.
Die meisten Menschen kommen in den Kurs, weil sie ein Bedürfnis haben, sich selbst wieder näherzukommen. Damit verbunden ist der Wunsch, zu erlernen, wie man zur Ruhe finden und mehr Gelassenheit entwickeln kann. Viele TeilnehmerInnen entscheiden sich für den Kurs, da sie schlecht schlafen, von Gedanken getrieben werden, unter Unruhe und Anspannung leiden. Andere haben gehört, dass Meditation hilfreich sein kann, um bewusst im gegenwärtigen Moment anzukommen. Auch steht das Bedürfnis im Vordergrund, eine Methode zu erlernen, die man selbständig praktizieren kann. Immer wieder wollen Menschen einfach nur meditieren lernen, da sie ein Buch von Jon Kabat Zinn gelesen haben oder in sich spüren, dass dieser Weg hilfreich sein könnte.
Wir praktizieren gemeinsam unterschiedliche Formen der Achtsamkeitsmeditation – im Sitzen, Liegen und in Bewegung. Sanfte Körperübungen gehören genauso dazu, wie die Reflexion der Übungspraxis in der Gruppe und zu Hause. Wir erforschen gemeinsam, wie sich Stress in unserem Leben manifestiert und wie wir darauf reagieren. Über den Kurs hinweg erlernst du, dem Stress in deinem Leben auf alternative Weise zu begegnen. Dies ist das Herzstück der Arbeit in einem MBSR-Kurs und führt bei regelmäßiger Übungspraxis zu einer grundlegenden Veränderung der eigenen Perspektive. Du kannst davon ausgehen, dass du im Kurs zur aktiven Mitarbeit eingeladen bist, denn das gesamte Curriculum wird in Form von Co- Kreation erarbeitet.
Unbedingt. Der Kurs bietet Raum für Austausch und Vertiefung. Meditation entfaltet ihr volles Potenzial erst, wenn sie in den Alltag integriert wird. MBSR hilft dir, Stress als Ausdruck von Veränderung zu verstehen und achtsam darauf zu reagieren.
Kein Problem. Du musst nicht auf einem Sitzkissen sitzen – es gibt viele Alternativen. Bitte sprich körperliche Beschwerden im Vorgespräch an, damit wir gemeinsam passende Lösungen finden. Wie Jon Kabat-Zinn sagt: “As long as you are breathing, there is more right than wrong with you.”
Wenn du über gute passive Deutschkenntnisse verfügst, ist die Teilnahme möglich. Ich unterstütze dich gerne auf Englisch während des Kurses.
Let’s talk in English during the introductory call to clarify everything.
Für Studierende, Arbeitssuchende und Alleinerziehende biete ich einen ermäßigten Tarif an. Bitte sprich mich darauf bereits während des Vorgesprächs an.
Ja – MBSR und Psychotherapie ergänzen sich gut. Im Kurs arbeiten wir nicht biografisch, sondern erfahrungsbezogen. Die Gruppe kann eine wertvolle Ressource sein. Bitte informiere mich im Vorgespräch über deine Behandlung, damit wir gemeinsam prüfen, ob der Kurs aktuell für dich geeignet ist.
Faustregel: Wenn du an einer akuten psychischen und/oder körperlichen Krankheit leidest, kannst du vorerst nicht am Kurs teilnehmen. Die Praxis der Achtsamkeit wirkt, wenn auch sanft, konfrontierend. Daher gibt es gute Gründe, darin kein Allheilmittel zu sehen.
Folgende Gründe sprechen gegen die Teilnahme an einem MBSR-Kurs:
– Substanz-Abhängigkeit oder -Missbrauch
– akute Krise, Psychose, Suizidalität
– akute Depression und/oder akute Angstproblematik
– Panikstörungen oder posttraumatische Belastungsstörung
– tiefe Trauer, Verlust eines geliebten Menschen
– körperlich geschwächt – Chemotherapie, usw.
Bitte sprich mit deinem Arzt oder Therapeuten und informiere auch mich im Vorgespräch.
Du kannst meine Übungsgruppe besuchen oder die von anderen KollegInnen. Wenn dich der MBSR-Kurs begeistert hat, dann würde ich dir auch empfehlen, den Aufbaukurs in interpersoneller Achtsamkeit zu besuchen. Dieser Kurs wird dich enorm bereichern. Gleichfalls kannst du dir überlegen, einmal auf ein längeres Schweige- Retreat zu gehen. Am letzten Kursabend werden wir genug Zeit dafür finden, diesen Fragen nachzugehen.